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| Idee | «Kultur» in der eigenen Gemeinde haben, für Kabarett, Lesungen, Konzerte oder Theater nicht nach St.Gallen oder Wil gehen müssen - das ist die Idee von «KulThur Oberbüren». | |
| Geschichte | «In Oberbüren ist das Interesse für den Besuch von kulturellen Anlässen vorhanden». Das stellten Edwin Kuhn und Albert Zwick während des Besuchs eines klassischen Konzerts in der Kapelle des Klosters St.Gallenberg Glattburg fest. Gleichzeitig beschlossen die beiden Herren, dass Veranstaltungen dieser Art durchaus vermehrt in Oberbüren stattfinden dürften. Noch an diesem Abend im Mai 2004 war die Idee zur Gründung von «KulThur Oberbüren» geboren. Bis zur Realisation vergingen allerdings mehrere Monate. «Wir haben noch auf die Pension von Edwin Kuhn gewartet», scherzt Albert Zwick, der ehemalige Oberbürer Posthalter, der bereits seit vier Jahren im Ruhestand ist. | |
| Konkurrenz | «KulThur Oberbüren» hat sich zum Ziel gesetzt, verschiedene Anlässe mit gesellschaftlich-kultrellem Hintergrund für jedermann zu organisieren. «Kultur», die in der Gemeinde Oberbüren noch nicht konsumiert werden kann, wie Kabarett, klassische Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Filme. «Wir wollen dafür nicht immer nach St.Gallen oder Wil gehen müssen», sagt Edwin Kuhn. «KulThur Oberbüren» konkurrenziert mit ihrem Angebot nicht die Anlässe der örtlichen Vereine oder Organisationen, sondern sieht sich als Ergänzung - sie deckt den weissen Fleck auf der «Kulturkarte» Gemeinde. Auch der wieder ins Leben gerufenen Kulturkommission der Politischen Gemeinde kommt die Vereinigung nicht in die Quere, diese Kommission ist nämlich primär für die Koordination der Bundesfeier, der Jungbürgerfeier und der Neuzuzügerbegrüssung verantwortlich. | |
| Verein | Noch ist «KulThur Oberbüren» eine lose Gruppierung. In den kommenden Monaten soll daraus ein Verein entstehen. Das sind jedenfalls die Hoffnungen der Initianten. Finanziert werden die ersten beiden Veranstaltungen durch Beiträge von Sponsoren. Kuhn hofft jedoch, dass die künftigen Ausgaben durch die Mitgliederbeiträge sowie durch Spenden von Gönnern gedeckt werden können. Zudem hat Edwin Kuhn den Gemeinderat über das Vorhaben informiert. «KulThur Oberbüren» erhofft sich nämlich eine finanzielle Unterstützung von der Gemeinde. | |
| Zukunft | Mit «Teatro del Chiodo mit Thomas & Lorenzo» wurden für den ersten Anlass bekannte Künstler nach Oberbüren geholt. Gemäss Othmar Senn möchte «KulThur Oberbüren» jedoch den Gedanken «aus der Region für die Region» in die Programmgestaltung einfliessen lassen. Es sollen somit Künstlerinnen und Künstler aus der Region in Oberbüren eine Plattform finden. Noch ist es eine Vision, vielleicht aber bald Realität. | |
| Presse | Wiler Zeitung vom 11. Februar 2009 | |